
Unsere Historie
Unsere Historie zeigt, wie Leidenschaft und Gemeinschaft unseren Verein über die Jahre geprägt haben.
Rheinisch-Westfälischer-Schleppjagdverein
Der Rheinisch-Westfälische-Schleppjagdverein war ursprünglich 1932 als Rheinischer Parforcejagdverein gegründet worden. 1952 erfolgte die Wiedergründung und auf dem Kolkmannshof/ Hugenpoet begann man eine Foxhoundmeute neu aufzustellen. 10 Jahre später, mit der Verlegung des Kennels in das ideale Jagdgelände rund um Haus Schwarzenstein, wurde der Fortbestand der Meute langfristig gesichert.
Beginnend mit 6 aus England importierten Foxhounds fand am 14. August 1952 die erste Jagd in dem Gelände um Schloss Hugenpoet in Essen statt. 1962 erfolgte die Verlegung des Hauptsitzes des RWS nach Schwarzenstein.

Haus Schwarzenstein
Ein bisschen Schloss, ein bisschen Burg, ein bisschen Herrensitz, das Herzstück des RWS.
Haus Schwarzenstein ist ein ehemaliger Rittersitz in Hünxe im Ortsteil Drevenack.
Die Wurzeln des festen Hauses liegen im 14. Jahrhundert.
Das Haus wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. Zum Ende des 18. Jahrhunderts ging das Haus und die dazugehörigen Ländereien in den Besitz der Familie Eichelberg über, der es heute noch immer gehört.
Seit 1962 stellt die Familie Eichelberg das Gut dem Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins in Pacht zur Verfügung.

Schleppjagd
Die Schleppjagd, wie sie heute betrieben wird, basiert auf einer jahrhundertealten Tradition, die ihren Ursprung bereits im Mittelalter fand. Damals als Parforcejagd praktiziert, wurde vom Pferd aus mittels einer kleinen Anzahl von Hunden auf lebendes Wild gejagt. Vor allem aus der Notwendigkeit heraus, spielten Pferd und Hund eine übergeordnete Rolle bei der Nahrungsbeschaffung des Menschens.
In der heutigen Zeit ist der Charakter der Schleppjagd emotional. Die andauernde Begeisterung jedoch, dem Jagdverlauf der Hunde zu folgen, dem Donnern der Hufe auf weiter Flur zu lauschen und die Natur in all ihren Facetten beobachten zu dürfen, ließ die Schleppjagd entstehen.
Ein Ereignis, bei dem Mensch und Tier als Einheit agieren, wie es auf ähnliche Weise bereits vor hunderten von Jahren passierte. Nur ähnlich, da die Schleppjagd lediglich dem Zweck der Passion dient, jedoch keinesfalls dem Jagen und Erlegen eines Tieres. Eine künstlich von Reitern „geschleppte“ Spur dient dabei als Linie, auf der die Hunde jagen.
Bis zu diesem Moment des sogenannten „Full Cry´s“ ist es allerdings ein langer Weg, auf den wir Sie auf dieser Webseite gern mitnehmen würden.